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 Der Clan der Stärkeren

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Yurika
Diclonius Aufseher


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BeitragThema: Der Clan der Stärkeren   Mo Dez 08, 2008 3:12 pm

So... hallou ^^

Ich habe mich auch mal dazu duruchgerungen meine Elfen Lied FF hier zu posten.

Titel: Der Clan der Stärkeren
Autor: Yurika
Kurze Zusammenfassung: Nara wird von ihren Eltern verstoßen und landet so bei einer Pflegefamilie, die sie im zarten Alter von 13 Jahren umbringt. Als sie merkt wie falsch diese Tat ist, schließt sie sich (freiwillig oder nicht) einer geheimen Diclonius Organisation an die ein zusammenleben mit den Menschen will. Doch dabei haben sie einen erbitterten Gegner.
Genre/Kategorie: Elfen Lied
Rating: 12/13 - ?
Disclaimer: Ich mache hiermit deutlich dass sich die Figuren und Orte auf das Anime Elfen Lied beziehen, und ich keinerlei Rechte an den ungekennzeichneten Orten und Charakteren habe. Handlung und Verlauf sind mein geistiges Eigentum.(c)



Prolog

Mir war kalt. Eiskalt. Das Blut lief an meinem ganzen Körper herab,
das Bett auf dem ich saß war Blutverschmiert.
Neben mir lag Kenja, meine Stiefmutter.
Jedenfalls der Oberkörper. Der Unterkörper lag am anderen Ende des Flures.
Verstört bewegte sich mein kleiner Körper vor und zurück, und ich musste allenfalls einen Brechreiz unterdrücken. Meine Hände bohrten sich in mein Gesicht, und die Tränen brannten auf der Haut.
Wie konnte ich sie nur töten, meine ganze Familie hatte ich auf dem Gewissen, und das allein war der Verdienst dieser weißen Arme, die ich nun um meinen Körper geschlungen hatte.


Das war erstmal der Prolog,
und ich hoffe trotz allem auf ein paar kleine Kommentare eurerseits ^^

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Yumiko
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Mo Dez 08, 2008 9:10 pm

Hört sich doch vielversprechend an Wink - und ich weiß ja, dass du schreiben kannst^^

Wenn es der Wahrheit entspricht, was du mir gesagt hast, dann solltest du die anderen Chappis auch on stellen. Ich will sie nämlich lesen XD


Mach weiter

Greetz
Yumiko

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So all I can do is stand here. Lost, upset, paralyzed.
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Natsumi-Maike
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Di Dez 09, 2008 5:41 pm

ich hab noch keins gelesen >.< aber gute Idee *hust* xD xD
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Yurika
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Di Dez 09, 2008 7:10 pm

Gut gut ^^ Ich danke euch <3 - lichst für die Kommis cat

Ok, dann kommt hier jetz mal das erste Chapter Wink

Viel Spaß!

1.Siehst du was ich bin?


Ich lief soweit wie mich meine Beine tragen konnten. Mein eigentliches Ziel war die Klippe am Stadtrand gewesen; Es war mir egal ob ich lebte oder starb. Das einzige was zählte war der Tod meiner Familie, durch mich verursacht.
„Und das alles nur wegen dieser Hörner auf meinem Kopf.“
Sie hatten mir diese Tat befohlen, zumindest glaubte ich das. Die Stimme war aus meinem tiefsten inneren gekommen, als ein Streit mit meiner Familie eskaliert war. Es war einfach nur um eine belanglose Sache gegangen, aber das spielte keine Rolle. Diese Arme waren hervor geschnellt und hatten sie geteilt, zerstückelt... wie auch immer.
Einsam lief ich durch die Straßen, Angst, Wut und Verletzung, das waren die Gefühle die mich den ganzen Weg begleiteten. Aus der Tasche die ich mir um getan hatte, tropfte das Blut.
Mist, es sickert hindurch. Hoffentlich bemerkt das niemand.
Plötzlich rasten mehre Polizeiautos an mir vorbei. Mein Kopf neigte sich in deren Richtung. Ich konnte mir denken wo sie hin wollten.
Jemand hatte also die Leichen gefunden.
Panisch, dass sie mich verdächtigen könnten, beschleunigte ich meine Schritte.
Nun begann sich die Wolkendecke über meinen pinken Haaren zu schließen, und ein kalter Regenschauer ergoss sich über meinen Körper. Das Blut meiner Geschwister und Stief-Eltern klebte an meiner Kleidung, die sie mir gegeben hatten. Sie hatten mich all die Jahre behütet, mir etwas zu Essen gegeben und für mich gesorgt. Meine eigene richtige Mutter verstieß mich, als sie merkte was ich wirklich war. Ein Monster; und damit hatte sie recht behalten, doch mit meinen naiven sechs Jahren war ich noch zu dumm gewesen um mein wahres ich zu erkennen, was sich heute gezeigt hatte. Wahrscheinlich wäre es das beste gewesen mich einfach so zu töten, doch diese Wahl kam nicht in Frage. Ich wollte leben, aber nicht als Monster. Niemals wieder wollte ich töten, keine geliebten Menschen meines Lebens.
Die Tasche zog mich immer weiter herunter. Hätte ich ihn bloß nicht mitgenommen.
Der Regen durchnässte meine Kleidung, und schon bald klebte sie an meiner Haut, die mich zunehmend herunter zog. Da erblickte ich mein Ziel.
Das Haus lag verlassen am Ende der Stadt, und doch war es mir vertrauter als jede andere Gegend der Welt. Kurz bevor sich der Beton-Bau vollständig vor mir zeigte, wurde mir bange.
„Was ist, wenn ich Kanya auch noch töte?“
Ich sah in den Himmel hinauf.
Nein, das werde ich niemals tun.
Genau dasselbe hatte ich meiner Stief-Familie geschworen, doch nun war es zu spät.
Meine Beinen zitterten, als ich vor der schweren Metalltür angekommen war. Vorsichtig klopfte ich an.
„Kanya? Bist du da?“
Lange Zeit war nichts zu hören, bis ein leises knarren verriet das meine Freundin die Treppe herunter kam.
Vorsichtig öffnete diese die Tür.
„Nara... was machst du mitten in der Nacht hier? Vor meinem Zuhause und was...“
Sie erblickte das Blut.
„Das ist doch hoffentlich nicht deines.“
„Lass mich erstmal rein.“
Ich drängte mich an ihr vorbei in das Haus.
Es war schon alt, aber dennoch hatte Kanya es sich dort bequem gemacht. An jeder Wand hingen Vorhänge, und es gab viele Teppiche. Alles war noch gut in Schuss, und nur der Geruch des Moders erinnerte an das was sich unter dieser Stoff Pracht verbarg. Dann setze ich mich an den nahe gelegenen Ofen, der der einzige Heiz und Wärmepunkt im Haus war. Meine Tasche glitt lautlos zu Boden.
Der Zug des Windes, kam durch die vernagelten Fenster, und die Bretter vor diesen knarzten verächtlich. Als wüssten sie was ich getan hätte.
Kanya schloss die Tür und setze sich im Schneidersitz vor mich.
„Was ist passiert?“
Eindringliche Blicke durchbohrten meinen Körper.
„Kanya... ich habe etwas schlimmes getan. Etwas sehr schlimmes. Versprich dass du mich nicht hassen wirst, versprich dass du immer bei mir sein wirst, solange ich lebe, ja?“
„ ... Ok, aber was hat das denn jetzt zu bedeuten?“
Noch einmal schluckte ich die Angst herunter, und dann begann ich mein Gesicht in meinen Händen zu vergraben.
„Ich habe meine Familie getötet...“
„Wie? Das ist jetzt nicht dein ernst Nara. Sag mir dass das ein Scherz ist!“
Abermals rann mir eine Träne durch die Finger und fiel zu Boden.
„Es ist wahr.“
Eine unangenehme Stille breitet sich vor uns aus. Es war wie eine Mauer die sich zwischen uns schob, die Kanya und mich voneinander abschnitt.
Nach einiger Zeit brach sie das schweigen; Mein schluchzen war ihr nicht entgangen.
„Wie...“
Es fiel ihr schwer zu antworten. Mein Blick glitt immer wieder zu der Tasche, indem ich ein Bündel aufbewahrte, ein großes blutiges Bündel.
„Wie hast du sie denn getötet?“
Ich zuckte zusammen.
„Wieso willst du das wissen?“
Mein grober Ton hatte sie erschreckt, und ich demonstrierte ihr lieber was ich war.
„Du siehst doch diese komischen Hörner auf meine Kopf. Sie haben es mir gesagt. Und dann sind da noch diese Arme, diese weißen durchsichtigen die du nicht sehen kannst. Sie haben meine Familie, mein Leben einfach so zerstückelt...“
„Du hast deine Familie sicher nicht getötet. Das war sicher nur ein Traum.“
Sie suchte sich Ausflüchte. Ihre beste Freundin könnte niemals eine Mörderin sein, würde sie sich sagen. Doch so war es. Langsam zog ich die blutige Tasche an mich heran.
Zitternd öffnete ich die Lasche und einige Haare kamen zum Vorschein.
„Nara... was hast du da?!“
Meine Freundin musste sich die Hände auf den Mund pressen. Dann schüttelte sie angewidert den Kopf. Ich griff in den vollen Haarschopf und zog den Kopf meiner Stief-Mutter heraus.
„Siehst du nun was ich bin? Ein Monster. Ein elendes Monster was es zu sterben verdient hat!“
Langsam aber sicher setzte ich ihn wieder in die Tasche zurück.
Kanya war panisch vor Angst. Schreiend lief sie die Treppe hoch, und ließ dabei den Ofen umstürzen, der sofort einen Teppich in Brand setzte.
Ich reagierte und ließ einen dieser Arme den Teppich packen, und die Haustür durchbrechen.
Holz flog in der Luft herum, doch der Teppich war draußen; und gelöscht.
Der Ofen dagegen lag auf dem Betonboden und gab letzte glucksende Geräusche von sich, bevor er erlosch.
Die verängstigte Kanya hockte auf dem oberen Treppenabsatz und rührte sich nicht.
Augenblicklich fing sie an zu schreien.
„RAUS! VERSCHWINDE DU MONSTER! DU BIST NICHT NARA, DU BIST EIN DÄMON!“
Sie hatte ihren Mut zusammengenommen und raste die Treppe herunter. Dann schubste sie mich aus der Tür, doch ich wehrte mich nicht.
Ich stand auf dem Gehweg als sich ein dickes Holzbrett vor den Eingang schob.
Es hätte mich nicht aufgehalten, doch ich hatte keinerlei Interesse zurück in dieses Haus zu gehen.
Abermals stapfte ich durch den Regen. Niemand wollte mich mehr, also war es wohl doch das beste mein Leben zu beenden, obwohl ich gesagt hatte ich würde es nicht tun.
Meine Richtung änderte sich und nun war mein Ziel die Klippe.

Nach einiger Zeit hatte ich sie erreicht. Der Weg dorthin war wenig aufregend gewesen, nur wieder einige Polizisten die mit ihren Streifenwagen durch die Innenstadt fuhren. Niemand von ihnen hatte mich beachtet, also auch nicht das Blut an meinem Körper.
Ich ging an den Rand der Klippe, und das Meer schlug mir eine Brise entgegen. Die See war stürmisch und die Wellen peitschten gegen die untere Bucht. Mein Leben würde hier und jetzt ein Ende finden. Ein letzter verzweifelter Hilfeschrei machte sich in mir breit, und ich versuchte mir mit aller Kraft diese Hörner abzureißen, doch nur ein stechender Schmerz durch fuhr mich.
Ich fasste meinen Mut und trat noch einen Schritt näher an die Klippe. Als ich die bedrohlichen spitzen Felsen sah, kam meine unumgängliche Feigheit wieder, die sich auch noch mit enormer Höhenangst vermischte. Ich taumelte, doch ehe ich mich versah wurde ich gestoßen. Mein Körper glitt von der schmalen Kante und fiel unaufhaltsam in die tiefe. Ich konnte mich gerade noch drehen, als ich das Gesicht eines lachenden Jungen an der Klippe erfasste. Er hatte mich gestoßen.
Die Felswand raste an mir vorbei, die Felsen kamen näher.
Den Aufprall spürte ich schon nicht mehr, das Tosen der Wellen trieb mich in den sicheren Schlaf des Todes.



Pls Kommis und/oder Kritk Wink

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Natsumi-Maike
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Di Dez 09, 2008 8:48 pm

He gut geschreiben und zufällig weiss ich das sie nicht dtirbt *hust* was wär das dann für ne FF ?! xD
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Yurika
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Do Dez 11, 2008 10:14 pm

Danke für das Kommi 'hug' cat I love you

Hier habe ich das zweite Kapitel.


2.Die Anstalt


War ich tot? Das Licht kam immer näher, ich strecke die Hand danach aus, doch ich konnte es nicht berühren. Wärme umfing meinen nackten Körper, sie um strahlte mich mit aller Kraft. Ein plötzlicher Schatten verdunkelte das Licht, und mein Kopf schoss in die Höhe.
Ebenfalls urplötzlich durchzuckte ein starker Schmerz meinen Kopf, und ich knallte zurück auf das, worauf ich lag. Einem Tisch. Mein Blick glitt nach rechts, mein Blick glitt nach links. Alles war sehr steril und die Industrieleuchter um mich herum verstrahlten ein erdrückendes Licht. Die Frau über mir, mit der ich zusammengestoßen war, rieb sich den Kopf.
Das dröhnen in meinem Hirn kam langsam, und schmerzvoll.
„Mit so was hatte ich jetzt gar nicht gerechnet.“ Verstört wandte sie sich ab und klatschte sich etwas Wasser ins Gesicht. Ich wusste immer noch nicht wo ich war. Dann versuchte ich meine durchsichtigen Arme zu bewegen, doch nichts tat sich. Mein Oberkörper richtet sich unter einem stöhnen meinerseits auf, und die fremde Frau drehte sich zu mir um.
„Hallo Kleines. Endlich bist du aufgewacht.“
Abermals sah ich mich um.
„Wo bin ich, und wer sind sie?“
Ein ekliges Lächeln setzte sich auf ihr Gesicht; Ich mochte sie nicht.
„Das hier ist eine Diclonius Anstalt. Jedenfalls nenne ich es so. Wir sammeln kleine verstörte Diclonius' Kinder auf, und passen auf dass sie keinen Schaden anrichten.
Ach ja, ich bin Ganella.“
„Öh...“ Ich war verdutzt. Diese Frau ekelte mich vom ersten Augenblick an, doch dann bemerkte ich dass ich tatsächlich nackt war. Schnell versuchte ich mir die wichtigsten Stellen mit den Händen zu bedecken, doch Ganella lachte nur.
„Du hast nichts was ich nicht schon gesehen hätte.“
Zudem warf sie mir einen Stapel Kleider auf meinen Schoß.
„In fünf Minuten bin ich wieder da. Und du angezogen.“
So schnell wie sie gegangen war, so schnell hatte ich mich angezogen und war vom Tisch aufgestanden. Ich wanderte rastlos im Raum umher, schwankend zwischen Heulen und Flüchten. Da meine Arme aber nicht funktionierten, kam ersteres in Frage.
Nein, ich dachte schon wie eine Mörderin! Diese Arme durften niemals wieder zum Einsatz kommen.
Als ich gerade Anfangen wollte meinen Gefühlen freien Lauf zu lassen, kam Ganella wieder, und ich wagte nicht zu weinen. Sie würde wahrscheinlich einen Lachanfall kriegen, und mich dann nicht ernst nehmen, deswegen unterließ ich es.
„Komm mit.“
Ich folgte ihr durch die metallene Schiebetür, bis wir auf einem langen weißen Korridor waren.
Es stank penetrant nach Desinfektionsmittel.
„Wie heißt du?“ fragte das Ekel als wir uns in bewegung setzten.
Ich wollte nur eine schnippische Bemerkung abgeben, doch irgendetwas zwang mich, freundlicher zu sein.
„Ich heiße Nara.“
„Was du getan hast wissen wir ja schon.“
Ich blieb stehen.
„Komm weiter.“ Sie zerrte mich mit aller Gewalt von der Stelle an der ich stand.
„Das war ja kaum zu übersehen, als wir durch die Nachrichten hörten was passiert war.“
„M..M...Moment mal, ja? Nachrichten? Die müssen das aber schnell gewusst haben.“
„Nicht unbedingt.“ Ekel beugte sich zu mir herunter.
„Du hast mindestens eine Woche geschlafen, wenn nicht sogar noch länger. Das war ein Koma was sich dein Körper selbst auferlegt hatte um sich zu regenerieren.“
Willenlos folgte ich ihr, bis wir an eine Biegung kamen. Sie winkte mit der Hand nach links.
„Da geht’s zu den Schlafzimmern. Du wirst dir vorerst eines mit zwei anderen Kindern Teilen, bis ihr dann in eine Kolonie versetzt werdet.“
Ihre Hand schwang nach rechts.
„Das sind diverse Trainings und Lehrräume. Wir können euch ja schließlich nicht ohne Schule lassen.“ Ekel packte meine Hand und zog mich den Gang geradeaus entlang.
„Und wo gehen wir jetzt hin?“ stotterten meine Stimmbänder, obwohl sie das nicht sollten. Ich verfluchte diese mistigen Dinger jetzt schon seit einer ganzen Weile, und immer in den unpassenden Momenten gab meine Stimme nach.
Ganella antwortete nicht, und blieb stattdessen vor einer Tür stehen.
Langsam öffnete sie die Tür, und ein großer Speisesaal bot sich meinen Augen.
Dort saßen viele Kinder, ebenfalls mit pinken Haaren und die Jungen mit einer Glatze. Alle hatten Hörner... Freudig und zugleich erschreckt über diese Ansammlung von Wesen wie mir, ließ mich zurück zucken. Sie hatten mich nicht bemerkt.
Ekel schob mich an einen Tisch mit zwei anderen Mädchen. Vielleicht waren dass ja meine Zimmergenossen, redete ich mir ein, und hoffte sie würden nett und nicht so.... bösartig sein wie ich es aus der Schule kannte. Doch ich hatte Glück. Als Ganella mich zurück ließ, platzierte ich meinen Körper auf der Bank, und die beiden sahen mich lächelnd an.
Die eine hatte große Augen und ein markantes Gesicht, ihre Haare fielen ihr bis über die Schultern.
Der anderen gingen die Haare nur kurz über die Ohren, ihr Gesicht war weich und sanft, das sah man von weitem.
Vorsichtig beäugte mich die langhaarige, bevor sie mich wohl als ungefährlich eingestuft hatte.
„Ich bin Asaka, und das ist Yoko. Herzlich Willkommen.“
Ein kurzes Lächeln durch fuhr mein Gesicht, bevor es wieder den gewohnt niedergeschlagenen Ausdruck an nahm, jedenfalls seit dem Unfall.
„Wir haben durch die Nachrichten erfahren was passiert ist. Du warst wohl ganz schön wütend, oder?“
Ich schwieg.
„Anscheinend. Ich kann mir denken wie du dich gefühlt hast, so fühlt sich jeder nach seinem ersten Massaker.“
So flüssig wie ihr diese Worte aus dem Mund strömten, war es schwer für mich zu glauben Morde nicht als etwas Alltägliches abzutun, es war und sollte auch immer etwas unmenschliches bleiben.
Yoko meldete sich zu Wort.
„Du bist von der Klippe gesprungen?“
„Ja.“
„Sie haben dich letzte Woche gefunden. Komischer weise haben alle, aber wirklich alle Diclonii in unsere Anstalt haben deine Anwesenheit sofort gespürt, du musst jemand ganz besonderes sein.
Ich errötete, und meine Hemmungen lösten sich langsam auf, das Thema Mord und Totschlag war mir jedoch immer noch unangenehm.
„Gleich gibt’s Essen. Bleibst du solange noch, oder willst du in unser Zimmer?“
„Ich... Ich bleibe zum Essen.“
„Fabelhaft!“ Asaka klatschte in die Hände. Plötzlich öffneten sich einige Türen, die ich zuvor nicht bemerkt hatte. Aus ihnen strömten Frauen, die jeweils viele Teller auf einem Arm balancierten, und eine etwas molligere Frau gab uns drei Teller mit einer aufgehäuften Portion Spaghetti.
Gierig schlang ich es herunter, der Schlaf hatte mich ausgebeutet.
Sobald mein Teller leer war, kam abermals eine der Frauen und stellte mir bedingungslos einen kleinen Pudding in einer Glasschüssel vor die Nase, der köstlich Duftete.
Jauchzend vor Freude erfasste ich einen Löffel, und leerte die Schale innerhalb von zwei Minuten, während Asaka und Yoko noch nicht mal mit ihren Spaghetti fertig waren.
„Du hast ja einen Regen Appetit!“ bemerkten beide, und freuten sich dass es mir so gut ging.
„Viele die neu dazu kommen, sind entweder körperlich oder seelisch Behindert, aufgrund ihres Mordes. Aber die allermeisten haben meistens nur einen Schock, den hat fast jeder. Doch du scheinst da eine Ausnahme zu sein. Obwohl...“
Ich sah auf.
Yoko fuhr fort: „Da gibt es natürlich auch noch die, die nicht mehr aufhören können zu Morden weil es ihnen so gut gefallen hat. Sie sind sozusagen die bösen. Wir sind die ,guten' . Diese Diclonii sind einfach nur auf das Morden bedacht, sie können an nichts anderes als an das Auslöschen der Menschlichen Rasse denken. Ich finde Menschen total interessant.“
Etwas verwirrt blickte ich sie an.
„Was sind Diclonii?“ Verlegen sah ich auf den Tisch. Bei Ganella hatte ich es mich schon gefragt, doch ich war zu feige gewesen zu fragen.
„Du weißt nicht was ein Diclonius ist? Das ist ein Wesen wie du und ich. Mit diesen Armen, mit diesen Hörnern auf dem Kopf.“ Yoko fasste sich an die ihren.
Urplötzlich läutete eine Glocke und die Diclonii standen auf.
Meine Wenigkeit die in der Menge fast unbemerkt blieb, jedoch von einigen neugierigen Blicken gestreift wurde, folgte meinen Zimmergenossinnen.
„Da du ja so wenig über unsere Rasse weißt, werden wir dir jetzt mal zeigen wie das alles so ist.“
Erleichtert und froh, über diese freundliche Aufnahme in ihre Gemeinschaft, folgte ich meinen beiden neuen Freundinnen.


Mal wieder Kommis und/oder Kritik Smile sunny

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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Fr Dez 12, 2008 7:52 pm

auch gut Very Happy !!! Mann ihr habt alle viel mehr kreativität No
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Asliana
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Do Jan 01, 2009 5:16 pm

Wow! Also deine Story ist echt super! Wie man nur so einen guten schreibstill haben kann xD Naja ich hoffe der nächste teil kommt bald!
lg Asliana *pfeif* ^^
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   So Jan 11, 2009 8:58 pm

... .__. wann geht es weiter? HALLO????? WANN???????????
ICH WILL WEITER LESEN; ALSO SCHREIB!!!
lg Asliana xD

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Yurika
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Mi Jan 21, 2009 8:29 pm

Hier das nächste Chapi. Viel Spaß ! ^.°
Hätte mich eine gewisse Person nicht gehetz, wäre es viel länger geworden XD

3.Erklärungen


Yoko und Asaka zeigten mir einen kleinen Museums Raum, in dem das wichtigste über Diclonii erklärt wurde. Allerdings hörte ich nur mit einem Ohr zu, und als wir dann dort fertig waren, bekam ich gar nicht mit wohin wir unterwegs waren.
Wir wechselten inzwischen den Trakt, und kamen nun in ein nicht ganz so steriles Gebäude was aus Backsteinen gefertigt war und einer Jugendherberge glich. Kinder gingen lachend über die Flure, und manche blieben stehen um mich anzusehen. Mir war das ganze etwas unangenehm und ich quetschte mich so hinter Yoko, dass ich fast nicht zu sehen war.
Asaka öffnete in Korridor fünf das Zimmer „SchwarzMond“, und wir traten ein. Zuerst wunderte mich der Name, doch als wir hereinkamen war eine Frage wieso der Raum so heißen würde, mehr als unnötig.
Der Raum war schwarz, nur die Decke war weiß, auf deren Oberfläche ein großer schwarzer Mond zu sehen war. Die Betten waren ebenfalls in den selben Tönen gehalten, und die beiden wiesen mir eines der freien Betten zu.
„Das hier ist der Wohntrakt. Hier leben über 200 junge Diclonii.“ grinste Yoko mich an, und etwas fürchtend starrte ich die Tür an.
„So viele... Es gibt so viele von -uns-?“ Mein Mund klappte auf.
„Natürlich. Aber eigentlich gibt es ja noch mehr. Wie du es ja auf der Karte gesehen hast.“
Meine Gedanken schweiften zur Museums Tour zurück.
Karte aus dem Museums Raum
„Die Ballungspunkte sind vor allem Großstädte. Ist ja auch irgendwie verständlich, da dort viele Menschen ganz leicht infiziert werden können.“ Yoko hatte sich auf ihr Bett geschmissen, sie hatte den Schlafplatz direkt neben meinem.
Asaka wechselte plötzlich das Thema.
„Nara, du bist ziemlich aufsehen erregend, weißt du das?“
Ich stutzte.
„Du hast richtig gehört. Das ist kein Vorwurf, nein wirklich nicht. Man sieht auf Anhieb dass du sehr stark bist.“
Ich stutze noch mehr, bis Yoko mich aufklärte.
„Du hast Vektoren, doch nicht so wie wir anderen. Deine kann man sehen, und sie sind ziemlich lang, außerdem hast du zwölf davon.“
„Zw..Zwölf?“ Meine Stimme zitterte und ich schloss die Augen.
Eine der beiden, ich wusste nicht welche es war, redete weiter.
„Das ist schon ziemlich aufsehen erregend. Ich denke du solltest deine Vektoren lieber einziehen.“
Ich wusste was sie meinte, und hatte das schon mehrere male versuch, doch nie hatte es geklappt diese Dinger verschwinden zu lassen.
„Ich kann es nicht.“
Meine Hände lösten sich von meinem Gesicht.
Yoko legte mir die Hand auf die Schulter.
„Kein Problem. Dann übst du eben so lange bis du kennst.“
Das war nicht sehr ermutigend, jedenfalls nicht für meine Verhältnisse.
„Wir lassen dich jetzt erstmal alleine.“
Asaka warf mir einen letzten blick zu, bevor sie mit Yoko aus dem Raum verschwand und mich alleine ließ.
Das war alles so verwirrend. Ich wusste nicht was ich denken sollte, ich wusste nichts mehr. Es war als hätte ich alles vergessen was jemals irgendwann in meinen Kopf gewandert wäre.
Ich ließ mich auf mein Bett sinken, ließ meinen Kopf auf die Knie fallen und begann zu weinen. Alles das, was passiert war, alles was ich getan hatte musste nun raus.

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Zuletzt von Yurika am Fr Jan 23, 2009 1:13 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Mi Jan 21, 2009 8:35 pm

*unschuldig drein Blick*
Also ich finde das Kapitel echt toll! Ich hoffe es dauert nächstes mal nicht wieder so lange... Aber es ist mir lieber viele kurze zu haben, als wenige lange =D

Lg Asliana
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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Fr Jan 23, 2009 1:18 pm

Also ab sofort werde ich diese FF etwas aktraktiver gestalten, in dem ich sie Audivisual (toll ne?) mit Musik verbinde. Was das bedeutet, werdet ihr sehen wenn der nächste Teil kommt Very Happy

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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Fr Jan 23, 2009 8:04 pm

Und wenn der nicht bald kommt dann.... xD
Als spätestens nächste Woche Freitag xD Dann komme ich zurück! =D

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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Sa März 07, 2009 5:42 pm

._.
määäääääh, why kein neuer teil?
ICH LESEN WILL! Crying or Very sad
lg Asliana xD

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BeitragThema: Re: Der Clan der Stärkeren   Mi Mai 20, 2009 3:25 pm

...
-_-
hier geht es auch nie wieder weiter, oder? xd
Wäre aber cool, jetzt wo ich mich doch ein bisschen mehr mit Elfenlied auskenne ^^
Lg Alisa

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